Tipps für eine erfolgreiche Vermietung Ihrer möblierten Wohnung in Frankfurt

David Speier

Founder and Owner

Manche Mieter sind lediglich auf der Suche nach einer zeitweiligen Unterkunft – beispielsweise im Rahmen eines beruflichen Aufenthalts in Frankfurt am Main –, andere dagegen möchten sich eventuell einfach nicht mit einer umständlichen und zeitintensiven Einrichtung ihrer Wohnung auseinandersetzen. Für beide Arten von Mieter ist eine Wohnung, welche bereits nach ihren Bedürfnissen möbliert wurde, die perfekte Lösung. Doch worauf müssen Sie als Vermieter eigentlich achten, um Ihre möblierte Wohnung in Frankfurt erfolgreich vermieten zu können? Wir klären auf!

Die richtige Immobilienvermarktung

Um möglichst viele Interessenten erreichen zu können, ist es wichtig, ein optimales Immobilienmarketing zu betreiben. Gerade aufgrund der hohen Fluktuation und der hohen Anzahl an Wiedervermietungen über die Jahre ist es besonders bei möblierten Wohnungen ratsam, in einen Fotografen zu investieren. Auf diese Weise können Sie auf Jahre hinweg vorausschauend planen und mithilfe professioneller Fotos eine effektive Vermarktung betreiben.

Falls die Wohnung bereits während der Möblierungsphase vermarktet werden soll, können Sie die Möglichkeiten des digitalen Homestagings nutzen. So wird die Wohnung nach Vorbild der tatsächlichen Möblierung digital eingerichtet, sodass potenzielle Interessenten bereits einen zutreffenden Eindruck der späteren Einrichtung erhalten können und Sie den Anfangsleerstand kürzer halten.

Auch ist es zu empfehlen, Weitwinkelvideos anzufertigen und diese per YouTube oder Dropbox an Interessenten zu verschicken. Gerade bei Interessenten von außerhalb ist dies eine gute Alternative zur Besichtigung vor Ort. Jedoch gilt hier zu beachten: Mieter, welche die Wohnung nicht persönlich besichtigt haben und den Mietvertrag zudem digital unterschrieben haben, besitzen ein 14-tägiges Rücktrittsrecht von diesem. Idealerweise sollte diese Kombination also vermieden werden.

Inserate schalten

Zum Inserieren einer Wohnung gibt es zahlreiche Plattformen sowie diverse Gruppen. Als privater Vermieter jedoch sollte mindestens eine Anzeige auf Immobilienscout24 und Immowelt (bei beiden sowohl in der Rubrik „Wohnen auf Zeit“ als auch als normale Wohnung), Wunderflats und Housing Anywhere geschaltet werden. So können möglichst viele Interessenten abgedeckt werden. Ansonsten empfiehlt sich die Hilfe eines Maklers.

Die Organisation der Wohnungsbesichtigung

Die Organisation der Wohnungsbesichtigung ist davon abhängig, ob es sich um eine bewohnte oder leer stehende möblierte Wohnung handelt. Bei bewohnten Wohnungen empfiehlt es sich, Gruppenbesichtigungen durchzuführen – insbesondere bei einer hohen Zahl von Anfragen. Auf diese Weise werden die aktuellen Mieter nicht unnötig oft belastet bzw. in ihrem alltäglichen Leben eingeschränkt.

Bei sanierten, leerstehenden oder neu möblierten Wohnungen können flexibel Termine vergeben bzw. mithilfe von Smart Locks unbemannt besichtigt werden. Wir verwenden hierfür beispielsweise diverse Geräte der Firma.

Welche Unterlagen sollten angefragt werden?

Um Zeit zu sparen und die Umwelt zu schonen, empfehlen wir, Unterlagen nur digital zu akzeptieren. Dabei sollte von allen volljährigen Mietinteressenten die SCHUFA-Auskunft, eine Mieterselbstauskunft, die letzen drei Gehaltsnachweise bzw. ein unterschriebener Arbeitsvertrag bei einem neuen Job sowie Kopien der Personalausweise bzw. Pass und Visum bei Nicht-EU-Bürgern angefragt werden. Mithilfe dieser Unterlagen können Sie sich somit ein gutes Bild der potenziellen Mieter machen.

Die Erstellung des Mietvertrages

Möbliertes Vermieten steht meist in Zusammenhang mit all-in Pauschalmieten, welche einen besonderen Vertragsentwurf benötigen. Wir stellen unseren Kunden solch einen Vertragsentwurf gerne kostenfrei zur Verfügung, ansonsten finden sich die benötigten Formulare teilweise online.

Die Schlüsselübergabe

Wir empfehlen Vermietern die Verwendung digitaler Übergabeprotokolle wie beispielsweise Casapp. Diese können bequem per Smartphone oder Tablet genutzt werden, sodass keine unnötige Papierarbeit anfällt. Zusätzlich wird durch die Möglichkeit des Bildermachens während aller Schritte der Übergabe eine zusätzliche rechtliche Sicherheit für beide Parteien gewährleistet. Auch vom Inventar der Wohnung können auf diese Weise Fotos angefertigt werden.

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